Kinderpaten

Bei den Kinderpatenschaften ist es umgekehrt wie bei Familienpatenschaften. Hier steht die Betreuung des Kindes, das schon sprechen kann, im Vordergrund. Natürlich wird die Kinderpatin auch gern auf jede Art von Fragen der Eltern eingehen. Aber das ist nicht der Hauptzweck der Patenschaft.

Die bekannteste Kinderpatin ist  die Leihoma. Leihomas bekommen manchmal eine kleine Aufwandsentschädigung pro Stunde von den Eltern. Wenn sie gar nichts oder nur die Fahrtkosten erstattet bekommen, spricht man besser von Patenoma. Immer häufiger gibt es auch jüngere Kinderpatinnen. (Patentanten, Wahltanten, Patenschwester oder Mentorinnen).  Für sie hat sich leider noch kein einheitlicher Name gefunden. Das ist der Hauptgrund, warum jüngere Kinderpaten noch so wenig bekannt sind. Viele Vermittlungen von Leih- und Patenomas freuen sich auch über jüngere Patenkandidaten.

Die betreuten Kinder sind meistens zwischen 3 und 14 Jahre alt. Männliche Kinderpaten gibt es auch, aber sie sind ziemlich selten. Häufiger sind Wunschgrosseltern oder Patengroßeltern. Es gibt einige Hundert lokale Vermittlungsbüros in Deutschland für aktive Kinderpatenschaften. Die meisten von ihnen sind auf unserer Datenbank unter der Kategorie Kinder zu finden.
Weitere Ausführungen zum Thema Leihoma finden sich auf der Website www.leihomas-leihopas.de.

Wenn Sie Kinderpatin werden wollen und für Ihre Gegend nicht gleich eine Vermittlung auf unserer Datenbank gefunden haben, oder wenn die angegebene Telefonnummer nicht mehr stimmt, dann  versuchen Sie es mal über das GOOGLE Suchfenster mit dem Namen Ihres Ortes und dann das Wort ‘Leihoma’ in einem Abstand. Wenn am Anfang der Ergebnisliste von GOOGLE nur kommerzielle Vermittlungen stehen, dann ist das ein Zeichen, dass es in Ihrer Gegend wirklich noch keine Vermittlung von ehrenamtlichen Leihomas gibt.

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